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Ein Trauerspiel – kaputt und unwürdig (wie der städtische Beirat zerfällt)

Die Selbstvertretung von Menschen mit Behinderung hat das Ziel dafür zu sorgen bzw. beizutragen, dass die Belange und Bedarfe in der „Kerngesellschaft“ besser verstanden werden und dauerhaft Berücksichtigung finden.

Es ist kein Selbstzweck, in einem Beirat für Menschen mit Behinderung irgendeinen Posten oder eine eigen erklärte Mission zu haben!

Der Beirat für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Potsdam gibt seit Monaten ein unverändert schäbiges und würdeloses Bild, welches sich mit einem seltsamen Motivationsschreiben der im zerbrochenen Vorstand verbliebenen Sprecherin Manuela Kiss seltsame Blüten treibt.

Der Beirat für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Potsdam muss sich nun wirklich die Frage nach der Selbstauflösung gefallen lassen, wird die geltend Geschäftsordnung anhaltend nicht mehr eingehalten und sogar deren Existenz ignoriert.

Weiter noch, Beschlüsse aus Beiratsversammlungen werden ignoriert und anscheinend vom Büro für Chancengleichheit und seiner Leiterin Martina Trauth auch noch gedeckt.

Eine aktuelle Mitgliederliste, welche Grundlage sämtlichen Handelns des Beirats ist und den Stadtverordneten bzw. dem Büro für Chancengleichheit zur Kenntnis stehen müsste, ist wohl nicht bekannt. Es wird auf eindeutig formal unwirksame Mitschriften verwiesen, obwohl das Gremium ausdrücklich auf die offizielle Liste bestanden hatte.

Diese Forderung wird seit geraumer Zeit von der Sprecherin des Beirats Manuela Kiss nicht umgesetzt.

Das gleiche gilt für die immer noch ausstehende Nach/ Neuwahl des Vorstandes, es wird von der Sprecherin des Vorstands Manuela Kiss einfach ignoriert, anstatt die Vertrauensfrage zu stellen, da Sie ständig und wiederholend gegen die Geschäftsordnung und anerkannte rechtliche Regelungen verstößt.

Redebeiträge in denen es heißt, dass man es doch alles erstmal so lassen sollte, werden zur Kenntnis genommen und der Schrumpf Vorstand lässt es geschehen, ist ja auch bequem ein Gremium zu leiten ohne zu leiten.

Jetzt werden die Mitglieder auch noch motiviert aufzuschreiben, was für Menschen mit Behinderung wichtig ist?!

Alles hierzu gibt es bereits unter Nullbarriere.de und anderen Veröffentlichungen.
Wo ist die Öffentlichkeitsarbeit des BfMmB in Potsdam?
Wo sind die Anfragen  und Beschlussvorlagen an die verschiedenen Ausschüsse?
Welche Projekte mit welchen Zielen werden zur Zeit bearbeitet?

Alles ist unbeantwortet und man sonnt sich in der Selbstbeschäftigung und Belobigung auf den internen Sitzungen.
Es ist nicht damit getan keine Entscheidungen und Aufgaben zu treffen bzw. einzuleiten.
Anscheinend  wird durch den Vorstand lieber danach verfahren:

„Und wenn Du nicht mehr weiter weißt, dann bilde einen Arbeitskreis“.

Meines Erachtens müsste ein Positionspapier erstellt werden mit Forderungen an die Politik was und wo im Argen liegt.

Oloff Lange
Mitglied im SprecherInnenrat

Wer soll denn die Belange der Menschen mit Behinderung nun wahrnehmen, wer sie anmahnen und einfordern?

Als kritischer Beobachter des Beirats für Menschen mit Behinderung und selbst Experte in Belangen der Teilhabe und Inklusion, bringe ich/wir uns schon länger und erfolgreicher ein, um der Öffentlichkeit und Verantwortlichen sehr klar aufzuzeigen was klemmt und was sich entwickeln konnte oder noch muss.

Kopfschüttelnd beobachten wir die Situation des Beirats für Menschen mit Behinderung und können den dort Beteiligten nur raten, sich auf die eigentliche Aufgabe zu besinnen.

Dies schließt ausdrücklich auch den Verzicht auf Posten ein, es wäre besser für Potsdam und die Teilhabe.